Kinder raten ihren Eltern „fair“ zu essen

Köngen : Ein Kindergarten stellt den Kindern täglich Fair-Produkte zur Verfügung

Lecker essen ist gut, wissen was wir essen ist gut aber wissen, dass diejenigen die unser Essen gemacht haben, mit guten Bedingungen leben ist noch etwas besser ! Und das ist genau das Ziel dieses Kindergartens. Mit der Erlangung eines „FaireKITA“ Schildes, ist das Erzieher Team stolz der zweite Kindergarten Baden-Württembergs, der fair-Produkte an Kinder austeilt, zu sein.

Hier kommen die Lebensmittel fürs Frühstück direkt aus der Weltlade : fair-Banane, Kaba aus fair-Kakao und fair-Reis werden den Kindern angeboten. Dadurch sind die Kinder für Gerechtigkeit und das Zusammenleben empfänglich. „ Ist diese Schokolade gerecht ? Ist dies Spiel gerecht ? sind häufiger Frage bei den Kindern“ erzählt Sabine Jocher, Leiterin des Kinderhauses Regenbogen. Die Kinder sind sensibel und sie werden durch verschieden Aktivitäten auf das Fair-Essen aufmerksam gemacht. Bananen im Backofen selbst vorbereiten oder eine frische Mango riechen und entdecken sind Kleinigkeit, die die Kinder neugierig machen und entspricht dem Wille des Kinderhauses.

„Am Anfang, war es ein Personal-Protest“ sagt Sabine. Sie hat über die „Fair-Kita“ Auszeichnung gehört und, weil die Gemeinde, als „Fairtrade Gemeinde“ sich in der Sache investiert, hat sie die Wette angenommen. Sie wollte die Köpfe des Verbrauchens verändern und alle überzeugen, dass „Fair-Produkte“ nicht unglaublich teuer, sondern erreichbar sind. „Fairtrade“ ist tatsächlich ein Grundwert und eine aktuelle Frage. „Es macht Spaß und wir lernen immer mehr dazu“, sagt sie. Eltern, Kinder, sowie Erzieher und Pädagoge erzielen dadurch großen persönlichen und gesellschaftlichen Gewinn.

In diesem Rahme macht die Weltlage ungefähr zweimal pro Jahrgang einen Vortrag bei den Kindern. Neulich ging es um Reis. Sie haben den Kindern erklärt, wie und wo der Reis produziert wird und wie die Bauern und ihre Kinder leben. Zum Schluss hat natürlich das junge Publikum als Belohnung den Reis probieren dürfen ! Nämlich haben die Kinder die Gelegenheit gehabt selber die Produkte anzufassen und zu spüren und dadurch erfahren sie selbst was gut ist oder nicht, genau nach dem Montessori Prinzip. Außerdem was sie in der Schule lernen, bringen sie zu Hause bei. „Die Kindern anraten ihre Eltern in der Weltlade einkaufen zu gehen“ ergänzt eine Erzieherin, die die Fiona auf den Schoß nimmt.

„Unsere Zukunft findet in die Kinders Hände statt“ ist, was dieses Team, welches aus 20 Personen besteht, motiviert. Um zu beweisen, dass sie das zweijährige „FaireKITA“ Label verdienen, sind sie bereit für neue Projekte. Warum nicht „Fair-Bälle“ ?

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